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Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt ist jede Form von Beziehungsgewalt. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein Viertel aller Frauen irgendwann in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt werden. Kinder sind von Gewalt immer mit betroffen. 2006 wurden in NRW 19.348 Fälle häuslicher Gewalt von der Polizei registriert. Sie ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen.

Durch das am 1.1.2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz und durch eine Ergänzung des Polizeigesetzes in NRW, wurde eine Rechtsgrundlage geschaffen, die es der Polizei ermöglicht, wirksamer als vorher dem Opfer einen Schutz vor weiterer Gewalt zu gewähren.

Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht dem Familiengericht, dem Täter langfristig ein Betreten der gemeinsamen Wohnung zu verbieten. Gegenüber dem gewalttätigen Partner können auch Näherungsverbote und die Untersagung von Anrufen ausgesprochen werden. Darüber hinaus kann das Gericht anordnen, dass der Täter dem Opfer die gemeinsam genutzte Wohnung zumindest befristet (für höchstens 6 Monate mit der Möglichkeit der Verlängerung um höchstens weitere sechs Monate) überlassen muss, unabhängig davon, wer Allein- oder Mieteigentümer der Wohnung ist.

Parallel dazu wurden mit der Erweiterung des Polizeigesetzes in NRW die polizeilichen Befugnisse geschaffen, die gewalttätige Person für die Dauer von 10 Tagen aus der Wohnung zu verweisen.

Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter:

www.frauennrw.de

TERRE DES FEMMES - www.frauenrechte.de/online/

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