Stadt Petershagen

Schnellmenü

Stadt Petershagen Stadt Petershagen Störche im Nest Aalfänger auf der WeserGlasturmKirche HeimsenWassermühle in Döhren

Inhaltsbereich

Ein IKEK für Petershagen

Die Stadt Petershagen möchte mit der Erstellung eines integrierten, kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) die Gesamtstadt zukunftsfähig gestalten. Diese Entwicklung soll den 27 Dörfern und den beiden Kernorten rechts und links der Weser gleichermaßen zugute kommen.

Das geplante IKEK soll Maßnahmen und Projekte so bündeln und aufeinander abstimmen, dass diese zu nachhaltigen Verbesserungen der Lebenssituation führen. Angesichts der nur beschränkt vorhandenen, finanziellen Möglichkeiten der Stadt können die dafür notwendigen Investitionen nur mit Hilfe der Dorfgemeinschaften und zusätzlicher Fördermittel aus dem NRW-Landesprogramm "Ländlicher Raum 2014 - 2020" verwirklicht werden.

Zur sinnvollen Gestaltung der künftigen Maßnahmen und Projekte ist eine breite Unterstützung wichtig. Die Begeisterung und Tatkraft der Bürgerinnen und Bürger aus den Dörfern und Kernstädten ist der Motor der künftigen Entwicklung. Deshalb wird die Erarbeitung des IKEK auf Dorfebene beginnen, über öffentliche Stadtteilwerkstätten fortgeführt und schließlich mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Orten gesamtstädtisch fertíggestellt.

Diese umfangreichen Planungsschritte werden von dem Büro ARGE Dorfentwicklung GbR begleitet und fachlich betreut.

 

Auftaktveranstaltung am 14.01.2017

Rund 200 Interessierte konnten in der Sekundarschule Lahde zum Startschuss des IKEK-Prozesses begrüßt werden. Nachfolgend finden Sie die einzelnen Vorträge der Referenten:

Vortrag Michael Buhre: Zielsetzung IKEK Petershagen

Vortrag Hartmut Lüdeling: IKEK - Inhalt, Ablauf, Termine

Vortrag Prof. Dr. Henning Austmann: Erfolgsfaktoren der Dorfentwicklung

Vortrag Ute Kerlen: Erfahrungen Dorfentwicklung Aminghausen

Nicht auf andere warten oder auf Fördergelder hoffen, war der eindringliche Appell von Prof. Dr. Austmann, der für eine "Mitmach-Kultur" warb. Aufgrund eigener Erfahrungen in seinem Heimatdorf, sieht er hierin die Chance, die Gesamtstadt Petershagen "enkeltauglich" bzw. zukunftsfähig zu gestalten.

 

Kreative Ideen aus der Jugend

IKEK Jugend

 Aus der Not wurde eine T(J)ugend. Nachdem sich an der IKEK Stadtteilwerkstatt am 7.März in
 Windheim keine Jugendlichen beteiligt hatten, war der erneute Aufruf zur Mitarbeit ein voller
 Erfolg. 31 Kinder und Jugendliche aus Windheim, Neuenknick, Jössen und Ilse, nahmen an dem
 speziellen Jugendworkshop am Dienstag teil. Ganz unter sich, nur angeleitet von Jan Belger und
 Ann-Kathrin Schulte von der Arge Dorfentwicklung, konnten dort alle Kinder und Jugendliche die
 Stärken und Schwächen ihrer Ortsteile aufs Papier bringen. Volle Plakate zeigten, dass sich die
 junge Generation bereits im Vorfeld eingehend mit den Planungsaktivitäten befasst hatte und
 gut vorbereitet war. Besonders das Spielplatzangebot, die freie Natur, die Windheimer
 Grundschule und die Jugendfeuerwehren wurden stolz hervorgehoben. Verbesserungswürdig
fanden die Mädchen und Jungen dagegen vor allem die Spielgeräte, die Busverbindungen und das Angebot für Jugendliche.

Nach einer kurzen Pause konnten die jungen Planer an Gruppentischen ihre Ideen diskutieren. Erste Konzepte wurden sofort zu
Papier gebracht. Bei den Jüngeren standen die Spielmöglichkeiten und Spielgeräte im Vordergrund. Die Älteren hatten vor allem
einen Ausbau des Freizeitangebotes mit einem Treffpunkt und die örtlichen Einkaufsmöglichkeiten auf dem Plan. Wie die
Erwachsenen haben auch alle Kinder erkannt, dass vor allem der Breitbandausbau ein großes und wichtiges Thema ist. Die
zahlreichen kreativen Ideen und Projektvorschläge werden nun in das Entwicklungskonzept einfließen.

Ein gemütlicher Ausklang bei Pizza und Getränken rundete das Treffen ab.

 

 

Zurück zum Schnellmenü