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01.01.2022

01. Januar...

Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr


31. Dezember...

Neujahr
von Wilhelm Busch

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen.


30. Dezember ...

Warum feiern wir morgen Silvester?

Traditionell wird am 31. Dezember der “Altjahrestag” gefeiert. Namensgeber war der heilige Papst Silvester I. Das Fest zum Jahresende kannten aber schon die alten Römer 😊. Als „Silvester“ wurde es jedoch erst 1582 bezeichnet. Zu der Zeit wurde durch die gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt - das war der Todestag des Papstes Silvester (verstorben am 31. Dezember 335 n. Chr.).

Seitdem sind viele Traditionen zum Jahreswechsel entstanden: Das typische Feuerwerk, was vor Pandemiezeiten einfach dazu gehörte, geht auf germanische Feuer-Feste zum Jahreswechsel in vorchristlichen Zeiten zum Vertreiben von bösen Geistern zurück. Zu den neueren Bräuchen zählen Wunderkerzen, Bleigießen, mit Sekt anstoßen und natürlich der Silvester-Kuss um Mitternacht.

Der Neujahrswunsch wird oftmals mit kleinen Geschenken oder Symbolen verknüpft. Beliebte Glücksbringer sind neben 1-Cent-Münzen, Kleeblätter, Schornsteinfeger oder kleine Glücksschweine.


29. Dezember ...

Heute feiert man in den USA den „Ab-auf-die-Waage-Tag“ 😊. Ob das nach den leckeren Keksen und Essen der letzten Tage eine gute Idee ist? Was meinen Sie😉?


28. Dezember ...

Fahrradträume
Anita Menger

Wehmütig lehnt das Fahrrad
an der Garagenwand,
sehnt sich nach Sonnentagen,
nach Fahrten übers Land.

Es träumt von Blumenwiesen,
vom nahen Baggersee
den schattig, kühlen Wäldern …
Doch jetzt liegt draußen Schnee.

Vor Kälte fröstelnd spürt es
die raue Winterzeit
und ahnt doch im Geheimen:
Der Frühling ist nicht weit.

Bald schiebt man es ins Freie
und nach der Pflegekur
geht es dann endlich wieder
auf eine Fahrradtour.

Bergauf, Bergab - durch Felder,
rund um den kleinen See,
vom Frühlingswind begleitet …
Doch jetzt liegt draußen Schnee.


27. Dezember ...

Der Reif
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Reif ist ein geschickter Mann:
O seht doch, was er alles kann!
Er haucht nur in den Wald hinein,
Wie ist verzuckert schön und fein
Ein jeder Zweig und Busch und Strauch
Von seinem Hauch!

'Wie schnell es ihm von Händen geht!
Kein Zuckerbäcker das versteht.
Und alles fein und silberrein,
Wie glänzt es doch im Sonnenschein!
Wär' alles doch nur Zucker auch
Von seinem Hauch!

Doch nein, wir sind schon sehr erfreut,
Dass uns der Reif so Schönes beut.
O Winter, deinen Reif auch gib,
Uns ist auch Augenweide lieb,
Und ohne Duft und Frühlingshauch
Freu'n wir uns auch.


26. Dezember ...

"Zwischen den Jahren" – woher kommt das eigentlich?
Es geht auf die Zeit zurück, als es noch unterschiedliche Festlegungen zum Jahresbeginn und -ende gab. Bis ins Mittelalter hinein wurde der Neujahrstag oft hin- und hergeschoben: Mal war es der 1. Januar, mal der 6. Januar oder auch der 25. Dezember.

Somit gab es also zwei Kalender gleichzeitig: nach dem einen war das alte Jahr dann schon vorbei, aber nach dem zweiten hatte das neue Jahr noch nicht angefangen. Tatsächlich gab es dadurch so etwas wie eine Zeit zwischen den Kalendern. Daher kommt der Ausdruck „zwischen den Jahren“. Die endgültige Festlegung des Jahresbeginns erfolgte im Jahr 1691. Der damalige Papst hat den Kalender so festgelegt, wie wir ihn heute kennen.

"Zwischen den Jahren" meint meistens die Zeit vom 25. Dezember bis zum 1. Januar, in manchen Regionen bis zum 6. Januar. Aus heutiger Sicht müsste es wahrscheinlich „zwischen den Feiertagen“ heißen.


25. Dezember ...

Wann fängt Weihnachten an?
von Rolf Krenzer

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, darauf zu,
dann, ja dann
fängt Weihnachten an.



24. Dezember ...

Wir wünschen frohe und besinnliche Weihnachten.


23. Dezember ...

Von draußen, vom Walde komm ich her
von Theodor Storm

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch’ durch des finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!”

Ich sprach: “Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.”

“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”

“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!”

Christkindlein sprach: “So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?


22. Dezember ...

Markt und Straßen
von Joseph von Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!


21. Dezember ...

Das Christkind
von Anna Ritter

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
Denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!


20. Dezember ...

Der Traum
von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Ich lag und schlief, da träumte mir
Ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
Ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
Die brannten ringsumher;
Die Zweige waren allzumal
Von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran,
Das war mal eine Pracht!
Da gab's, was ich nur wünschen kann
Und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
Und ganz verwundert stand,
Nach einem Apfel griff ich da,
Und alles, alles schwand.

Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
Und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
Sag an, wo find' ich dich?

Da war es just, als rief er mir,
"Du darfst nur artig sein,
Dann steh' ich wiederum vor dir;
Jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
Dann ist erfüllt dein Traum,
Dann bringet dir der heil'ge Christ
Den schönsten Weihnachtsbaum!“


19. Dezember ...

Wir wünschen Ihnen einen besinnlichen 4. Advent. Das heutige Gedicht stammt von https://www.finestwords.de.

Wenn die erste Adventskerze brennt,
eine magische Zeit für viele beginnt,
wenn die zweite Kerze auch ist entzündet,
werden schon frohe Botschaften verkündet,
mit der dritten Kerze mehr Licht erstrahlt,
die Weihnachtsgeschenke sind schon bezahlt,
drum die vierte Kerze wird freudig angezündet,
weil sie uns besinnlich ins Weihnachtsfest mündet.


18. Dezember ...

Advent der Kinderzeit

Wenn Kinder Schneemänner und Eiszapfen zählen
und sich Erwachsene mit der Schneeschaufel quälen,
wenn die Kinder beim „Brief ans Christkind“ sitzen,
während die Großen über dem Einkaufszettel schwitzen,
wenn Kinder Lieder singen und Kekse essen –
und wir uns mit Geschenkeinkäufen stressen,
wenn Kinderaugen voll Vorfreude strahlen –
und wir uns winden in der Hektik Qualen,
wenn wir geben der Weihnachtszeit am Stress die Schuld,
während Kinder auf’s Christkind warten - voll Ungeduld,
wenn die Großen die Hektik zu Weihnacht verfluchen,
währen Kinder nach Rentierspuren und Engelshaar suchen,
wenn die Kleinen sich freuen auf all die Geschenke,
während ich oft schon an den Umtausch denke –
dann wünsch ich, er wär’ nicht schon weg so weit –
mein wunderbarer Advent der Kinderzeit!

© 2012 Adventsgedichte.org (Tim Seeger GmbH)


17. Dezember ...

Die Weihnachtsmaus
von Christina Telker

Kennt ihr schon die Weihnachtsmaus?
Lange spukt sie schon im Haus.
Schon James Krüss, er sprach von ihr,
von dem lieben, guten Tier.

Stollen und auch Pfefferkuchen
mag sie immer gern versuchen
und erst gar das Marzipan
hat es ihr sehr angetan.

Kringel von dem Weihnachtsbaum
nascht sie lange schon im Traum.
An Quittenschnitte zart und fein,
mag sie sich auch gern erfreun.

Dieses Tierlein nascht von allem,
mit dem größten Wohlgefallen.
Kommt das Weihnachtsfest heran
zwickt der Bauch, oh man, oh man.

Jeder kennt in seinem Haus
sicherlich die Weihnachtsmaus.
Fangen lässt sie sich nur schwer
sagt mir nur, wer ist es, wer?!


16. Dezember ...

Christbaumschmuck – warum eigentlich Kugeln?

Äpfel, Nüsse und Tannenzapfen schmückten bis ca. 1845 die Christbäume. Da zu der Zeit im Winter Äpfel recht teuer waren, kam ein Glasbläser aus Lauscha (Thüringen) auf die Idee, Äpfel aus Glas zu blasen. So war die Idee der Christbaumkugel geboren.

In Lauscha entstanden bis 1939 mehr als 5.000 verschiedene Formen an Glasschmuck für den Weihnachtsbaum. Als Vorbilder dienten unterschiedliche Gemüsesorten. Neben Erbsenschoten, Karotten und Maiskolben fand man auch kleine grüne Glasgurken.

Für die Glasgurken gab es einen Brauch, der zum Teil bis heute in Amerika gepflegt wird: im Christbaum wird eine Glasgurke versteckt aufgehängt. Das Kind, das diese Gurke findet, erhält ein extra Geschenk.

Da die Familien damals nicht nur sehr groß und kinderreich, sondern auch sehr arm waren, konnten nicht alle Kinder mit großen Geschenken bedacht werden. Durch die Glasgurke bekam zumindest ein Kind ein höherwertiges Geschenk.


15. Dezember ...

Feuerzangenbowle oder Schokoladenpunsch? Zum Winter gehören warme Getränke. Probieren Sie doch mal eins der nachfolgenden Rezepte aus!

Feuerzangenbowle

Zutaten:
1 Zuckerhut
2 Flaschen Rotwein
2-3 Apfelsinen
1 Zitrone
2 Gewürznelken
1 Flasche Rum (54%igen)

Zubereitung:
Den Rotwein in einen feuerfesten Topf gießen und den Saft der beiden Apfelsinen und der Zitrone sowie die Gewürznelken hinzufügen. Nun das Ganze erhitzen bis es dampft (nicht kochen). Den Topf auf den Tisch stellen - am besten auf ein Stövchen - und die Feuerzange quer über den Topf legen. Darauf den Zuckerhut legen, diesen nun langsam mit Rum übergießen. Man braucht etwa 1 Wasserglas voll Rum, bis sich der Zuckerhut richtig vollgesogen hat. Den Zuckerhut anzünden und brennen lassen, wobei der Zucker allmählich schmilzt und in den heißen Wein tropft. Wenn die Flamme erlischt, etwas Rum nachgießen, aber niemals direkt aus der Flasche, sondern mit einer Schöpfkelle. Sobald der Zucker geschmolzen ist, die Zange entfernen und die Bowle schön heiß servieren. Jetzt ist die Feuerzangenbowle feurig und kräftig, nicht übermäßig stark, aber ungemein anregend.

Alkoholfrei geht aber auch 😊. Lecker ist diese schokoladige Variante!

Schokoladenpunsch

Zutaten:
200 ml Schlagsahne
1 kleine Zimtstange
50 g Zartbitterschokolade
100 ml Kokosmilch
400 ml heiße Milch

Zubereitung:
100ml Schlagsahne mit der Zimtstange erhitzen. Die Schokolade fein zerbröseln und darin auflösen. Kokosmilch und heiße Milch dazugeben. Die Zimtstange wieder raus nehmen. Die Restliche Sahne steif schlagen. Den Punsch dann in Gläser füllen und mit Sahnehaube anrichten.

Diese und weitere Rezepte gibt es unter http://www.weihnachtsstadt.de/.
© 2014-2021, Rolf Tischer, Weihnachtsstadt.de


14. Dezember ...

Nur noch 10 Tage bis zum Heilig Abend, da kann man schon mal leicht in Hektik geraten 😊. Genau das greift das heutige Gedicht auf.

Weihnachtsstress
von Monika Peschel

Als im August in den Geschäften
die Pfefferkuchenzeit begann,
da fragten viele mit Entsetzen:
Kommt denn schon jetzt der Weihnachtsmann?

Seitdem sind Monate vergangen,
nun ist es wirklich fast soweit.
Es öffneten die Weihnachtsmärkte
und in der Luft liegt Heimlichkeit.

Längst sind die Wunschzettel geschrieben,
der Stollenduft zieht durch das Land
und auf der Suche nach Geschenken,
wird selbst am Sonntag rumgerannt.

Es gibt so vieles zu bedenken,
damit man wirklich nichts vergisst.
Und mancher wünscht sich schon seit Wochen,
dass alles bald vorüber ist.

Dann ist er da, der Heiligabend,
der Weihnachtsbaum ist bunt geschmückt.
Jetzt gibt es nur noch den Gedanken,
dass auch der Weihnachtsbraten glückt.

Die Feiertage gehn vorüber,
man übt sich in Besinnlichkeit.
Doch um sich wirklich zu besinnen,
bleibt einem viel zu wenig Zeit.

Gestresst von all dem Weihnachtstrubel
schwört sich dann wieder jedermann:
Im nächsten Jahr wird alles anders!
Na, hoffentlich denkt ihr auch dran.


13. Dezember ...

Der Pfefferkuchenmann
von Erika Engel-Wojahn

Er ist nicht mal aus Afrika
und doch so braungebrannt.
Wo kommt er her? Ich dacht mir's ja:
aus Pfefferkuchenland!

Hat Augen von Korinthen
und Mandeln drum und dran.
Wie schön ihn alle finden -
den Pfefferkuchenmann!

Er freut sich auf den Weihnachtsbaum,
da möcht' er druntersteh'n.
Den Lichterglanz - er glaubt es kaum -
den will er sich besehn.

Mit Augen von Korinthen
und Mandeln drum und dran.
Wie herrlich wird er's finden -
der Pfefferkuchenmann!

Wär ich nur nicht solch Leckerschnut'
und könnte widersteh'n,
dann wär ja alles schön und gut,
wär alles gut und schön.

Wie wohl Korinthen schmecken?
Sind Mandeln ein Genuss?
Ich will ganz schnell mal lecken
am süßen Zuckerguss.

Und steht der Baum im Kerzenlicht,
und ist es dann soweit -
da fehlt doch wer, der sieht das nicht,
nun tut's mir selber leid.

Vernascht sind die Korinthen,
die Mandeln drum und dran.
Er ist nicht mehr zu finden -
der Pfefferkuchenmann.


12. Dezember ...

Dicke rote Kerzen
von Rolf Krenzer

Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist's nicht mehr weit.

Schneidern, Hämmern, Basteln überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus.
Ja, ihr wisst Bescheid! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist's nicht mehr weit.

Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch geback'nen Plätzchen wurden schon entdeckt.
Heute hat's geschneit! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist's nicht mehr weit.

Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist's nicht mehr weit.


11. Dezember ...

Merry christmas allerseits…

When the snow falls wunderbar
And the children happy are
When the Glatteis on the street
And we all a Glühwein need
Then you know es ist soweit
She is hier the Weihnachtszeit
Then you know es ist soweit
She is hier the Weihnachtszeit

Every Parkhaus is besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhaus Mediamarkt
Kriegen nearly Herzinfarkt
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmas-Glocke rings
Shopping hirnverbrannte things
and the Christmas-Glocke rings

Merry Christmas, merry Christmas
Hear the music see the lights
Frohe Weihnacht frohe Weihnacht
Merry Christmas allerseits

Mother in the kitchen bakes
Schokonuss and Mandelcakes
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls
When he from the Leiter falls
He is hanging auf the balls
When he from the Leiter falls

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And a sings the family
Schauerlich oh Christmas Tree
And then jeder in the house
Is packing die Geschenke aus
And then jeder in the house
Is packing die Geschenke aus

Merry Christmas, merry Christmas
Hear the music see the lights
Frohe Weihnacht frohe Weihnacht
Merry christmas allerseits

Mama finds unter the Tanne
Eine brand new Teflonpfanne
Papa gets a Schlips und Socken
Everybody does frohlocken
President speaks in TV
All around is Harmonie
Bis mother in the kitchen runs
Im Ofen burns the Weihnachtsgans
And then comes the Feuerwehr
With Tatü-ta-ta daher
And they bring a long long Schlauch
And a long long Leiter auch
And they schrei: „Wasser marsch“
Christmas is now ….. im Eimer

Merry Christmas merry Christmas
Hear the music, see the lights
Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht
Merry christmas allerseits
La lala la, la lala la
La lala la, la la la (frohe Weihnacht) (happy new year)
La lala la, la lala la
Merry Christmas allerseits

Quelle: LyricFind, Songwriter: Udo Jürgens / Wolfgang Hofer, Songtext von Merry Christmas allerseits © BMG Rights Management


10. Dezember ...

Zur Adventszeit gehören neben Gedichten natürlich auch Lieder. Kennen Sie noch „Erwin, der dicke Schneemann“ von Truck Stop?

Erwin dem dicken Schneemann
Ist so seltsam warm um′s Herz
In seiner Schneemannseele
Fühlt er einen zarten Schmerz

Erwin der dicke Schneemann
Ist allein und spürt genau
Schneemannherzen klopfen leise
Und er wünscht sich eine Frau

Drum kam in der Weihnachtszeit
Der Weihnachtsmann vorbei
Du sollst nicht mehr traurig sein
Morgen schon seid ihr zu zweit

Erwin der dicke Schneemann
Wurde glücklich über Nacht
Denn der Weihnachtsmann hat Erwin
Eine Schneefrau mitgebracht

Drum kam in der Weihnachtszeit
Der Weihnachtsmann vorbei
Du sollst nicht mehr traurig sein
Morgen schon seid ihr zu zweit


09. Dezember ...

Weihnachten
von Hermann Hesse

Ich sehn' mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit.
Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
dass alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei's Sonnenstrahl,
dass Regen, Schnee und jede Wolk,
dass all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muss gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön'
ein's jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd' still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, dass war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!


Gedicht zum 08. Dezember ...

Kalter Winter - warmes Herz

Wenn es kalt wird und dann Glocken klingen,
wenn Kinder frohe Lieder singen,
wenn das Eis ans Fenster Blumen malt,
wenn überall Kerzenlicht erstrahlt,
wenn Tannen-, Zimt- und Kekseduft allerorts liegt in der Luft,
wenn nachts fleißige Engelchen schon fliegen,
sich Schneeflöckchen im Winde wiegen,
dann wird es uns, trotz "Frostalarm",
ums Herz herum wohlig und warm –
dieses Gefühl ein jeder kennt. . .
kalter Winter – herzerwärmender Advent!

© 2012 Adventsgedichte.org (Tim Seeger GmbH)


Gedicht zum 07. Dezember ...

Bald ist Weihnachten
von Elke Bräunling

Liegt ein Geheimnis in der Luft,
spürst du ein heimlich, süßer Duft,
ist alles voller Heiterkeit,
beginnt die schöne Weihnachtszeit.

Macht dir das Rätselraten Spaß,
wirst du vor Neugier rot und blass,
ist alles voller Heimlichkeit,
ist sie da, die Weihnachtszeit.

Pocht dir das herz vor Spannung laut,
fühlst du ein Kribbeln auf der Haut,
ist alles voller Wachsamkeit,
dann ist Weihnacht nicht mehr weit.

Liegen Pakete unterm Baum,
duftet es süß in jedem Raum,
sind alle voller Fröhlichkeit,
ist das Christkind nicht mehr weit.


06. Dezember ...

Nikolausgedicht
von Albert Sergel

Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
Runzlig, punzlig anzuschau'n.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies' Haus
guter alter Nikolaus.


05. Dezember ...

Die Adventszeit – Warten auf Weihnachten

Heute zünden wir die 2. Kerze an. Den ersten Adventskranz erfand der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern 1839: Damals setzte er auf ein Holzwagenrad 20 kleine und 4 große Kerzen (je für die Wochen- und Adventssonntage), um seinen aufgenommenen Kindern im "Rauhen Haus" das Warten auf Weihnachten zu verkürzen. Jeden Morgen wurde ein neues Licht angezündet. Der Kranz, so wie wir ihn kennen, mit vier Kerzen und aus grünen Zweigen hergestellt, verbreitete sich erst um 1900 in ganz Deutschland.


04. Dezember ...

Der Barbara-Tag
An diesem Tag werden Zweige eines Kirsch- oder Apfelbaums abgeschnitten, in eine Vase gestellt und bis Heiligabend aufbewahrt. Mit diesem Brauch des Aufblühens der Zweige soll die dunkle Winterzeit etwas aufgehellt werden. Außerdem sollen die blühenden Barbarazweige Glück fürs neue Jahr bringen.

Der Brauch basiert auf der Legende der Heiligen Barbara von Nikomedia. Sie wurde wegen ihres christlichen Glaubens gefangengenommen. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb sie an einem Zweig hängen. Während ihrer Gefangenschaft bewahrte sie ihn in einer Vase auf. An ihrem Hinrichtungstag blühte der Zweig schließlich auf. Barbara gilt als die Schutzpatronin der Bergleute, Feuerwehrleute, Steinmetze, Zimmerleute, Gefangenen und Sterbenden.


Gedicht zum 03. Dezember ...

Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

02. Dezember

Küsse unterm Mistel-Zweig
Ein beliebter Brauch im Dezember ist das Aufhängen von geschmückten Mistel-Zweigen. Das Küssen unter den „Kuss-Kugeln“, wie die Engländer des 18. Jahrhunderts die Früchte nannten, sollen beständige Freundschaft, Wohlwollen, Glück und ein langes, gemeinsames Leben bringen.
Probieren Sie es mal aus!


Gedicht zum 01. Dezember

Die drei Spatzen
von Christian Morgenstern

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hat's niemand nicht.
Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.


30. Novermber

Morgen beginnt der Dezember. Viele werden einen Adventskalender haben. Ursprünglich stammt die Idee von einem Münchner Unternehmer. 1903 druckte er den ersten Adventskalender mit 24 Feldern, auf die Kinder bunte Bilder kleben konnten. Erst Jahrzehnte später bekam der Kalender Türchen mit Schokolade dahinter oder wurde durch selbstgepackte Päckchen oder ähnliches ersetzt.

Wir wollen Ihnen im Dezember jeden Tag mit einem Gedicht, einem Brauch oder Liedtext auf den Tag einstimmen. Lassen Sie sich überraschen, was wir so für Sie hinter jedem „Türchen“ bereithalten!

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