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Breitbandversorgung

Schnelles Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die digitale Vernetzung und Erreichbarkeit ist ein wesentlichen Bestandteil der Infrastruktur, gerade auch in ländlichen Gebieten. Ob es die heimischen Unternehmen sind oder die hier lebenden Menschen, alle benötigen für die Kommunikation, Mediennutzung und den Konsum im Internet eine leistungsstarke Infrastruktur.

Eine gute Breitbandversorgung zählt zu den wichtigen Standortfaktoren. Diesem Rechnung tragend hat der Kreis Minden-Lübbecke 2016 das Projekt „Masterplan Kreis Minden-Lübbecke“ ins Leben gerufen. Der Plan enthält eine flächendeckende Netzplanung für alle Haushalte und Gewerbebetriebe, die über eine Downloadgeschwindigkeit von weniger als 30 MBits verfügen.

Der Förderhöchstbetrag des Bundes für den Breitbandausbau im Kreis Minden-Lübbecke liegt bei 27 Mio. Euro. Die geplante Bandbreite beträgt 100 Mbit/s für Haushalte bzw. 1Gbit/s für Unternehmen. Diese Bandbreiten sind zukünftig durch einen Glasfaserausbau nicht mehr von der Infrastruktur abhängig, sondern alleine von der eingesetzten Technik. Durch die Erschließung der „weißen Flecken“ wird auch ein Impuls der Telekommunikationsunternehmen (TK-Unternehmen) für einen weiteren eigenwirtschaftlichen Ausbau heute nicht förderfähiger Gebiete mit Glasfaser erwartet.

Das Projekt wird in der Kreisverwaltung durch den Breitbandkoordinator, Herrn Holsmölle, betreut.

Aktuelle Informationen zum kreisweiten Breitbandausbau finden Sie auf der Internetseite des Kreises Minden-Lübbecke.

Breitbandausbau - wie geht es 2019 weiter

Nach Ablauf der Angebotsfrist am 14. November 2018, sind Angebote für jedes Los im Kreis Minden-Lübbecke vorhanden. Bereits im Dezember wurden Bietergespräche geführt, die sich im Januar fortsetzen. Nach der weiteren Bearbeitung des Antrags bei den bewilligenden Stellen in Berlin, Düsseldorf und Detmold, ist frühestens mit dem endgültigen Bescheid im April zu rechnen.

Nach jetziger Einschätzung und unter Berücksichtigung der geschilderten Verfahren, ist mit einem Beginn des Ausbaus nicht vor Juli 2019 zu rechnen.

Aussagen über die beteiligten Unternehmen sowie zu den erwarteten Kosten sind nach Auskunft des Breitbandkoordinators des Kreises zu diesem Zeitpunkt und mit Rücksicht auf das laufende Verfahren n i c h t möglich.

Hintergrund

Der Kreis vergibt die Rechte am Ausbau der unterversorgten Bereiche über ein Konzessionsverfahren an interessierte Unternehmen. Um einen Ausbau mit zukunftssicherer Breitbandtechnologie möglich zu machen, werden die Fördermittel von Bund und Land verwendet. Die Kommunen im Kreisgebiet zahlen zehn Prozent Eigenanteil bis auf die Nothaushaltskommunen Minden, Porta Westfalica und Preußisch Oldendorf. Deren Eigenanteil übernimmt das Land NRW zusätzlich.

Die hohe Nachfrage am Markt sorgt insbesondere bei Tiefbaukapazitäten zur Breitbandverlegung für einen enormen Engpass. Das insgesamt sehr komplexe Verfahren und die Hindernisse zur Umsetzung der Aufträge werden dadurch deutlich, dass der Fördertopf des Bundes bislang nur in kleinem Maße abgerufen werden konnte.

„Voraussetzung für einen erfolgreichen Ausbau sind letztlich aber leistungsfähige Telekommunikationsunternehmen, die in der angespannten Marktlage den Ausbau sicherstellen können“, so Gubela.

Antworten auf die häufig gestellten Fragen zum Breitbandausbau im Kreis Minden-Lübbecke:

Was ist der Masterplan?

Die Firma Micus Strategieberatung hat Anfang 2016 eine Studie zur Breitbandversorgung im Kreis Minden-Lübbecke für den Kreis und seine Kommunen erstellt. Die Ergebnisse dieser Studie liegen als „Breitband-Masterplan für den Kreis Minden-Lübbecke“ vor.

Was sind weiße Flecken?

Als „weiße Flecken“ werden Gebiete bezeichnet, die gemäß der NGA Richtlinie des Bundes eine Download Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s haben. Hierbei geht nicht um die erzielte Downloadrate sondern um die technisch mögliche Bandbreite am Anschluss.

Wie wurden die weißen Flecken ermittelt?

Im Rahmen der Studie wurde ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Hierbei wurden die Telekommunikationsunternehmen aufgefordert ihren aktuellen Breitbandausbau beziehgungsweise die geplanten Maßnahmen der nächsten drei Jahre für das Gebiet des Kreises mitzuteilen. Aus diesen Rückmeldungen wurden dann die unterversorgten Bereiche, die „weißen Flecken“, ermittelt.

Ist meine Adresse im Fördergebiet?

Über das GeoPortal des Kreises Minden-Lübbecke können Sie die unterversorgten Gebiete einsehen.

Wann erfolgt der Ausbau?

Da das Ausschreibungsverfahren des Kreises Minden-Lübbecke nicht vor dem Jahreswechsel 2018/2019 beendet werden kann, werden Auftragsvergaben somit frühestens in der ersten Jahreshälfte 2019 möglich sein. Aussagen zum tatsächlichen Beginn des Ausbaus sind daher aktuell nicht möglich.

Welche Bandbreiten sind geplant?

In der Ausschreibung wird eine symmetrische Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s gefordert.

Wer führt den Breitbandausbau durch?

Nach Abschluss der Ausschreibung steht fest welche Telekommunikationsunternehmen ausbauen. Durch die Aufteilung des Kreises in verschiedene Lose werden vermutlich unterschiedliche Unternehmen ausbauen.

Was kostet mich ein Anschluss?

Die genauen Kosten legen die ausbauenden Telekommunikationsunternehmen fest.

Entsteht durch den Ausbau ein Monopol?

Die ausbauenden Unternehmen müssen aufgrund der Förderung einen offenen (diskriminierungsfreien) Zugang allen anderen Marktteilnehmern gewähren. Die Unternehmen schließen für den Zugang entsprechende Verträge untereinander ab.

Was muss ich machen, um einen schnelleren Anschluss zu bekommen?

Jeder der nach dem Ausbau von einem schnelleren Internetzugang profitieren möchte, muss einen neuen Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen schließen. Eine automatische Anpassung der Bandbreite gibt es nicht.

Kann ich bei meinem jetzigen Anbieter bleiben?

Jedes Telekommunikationsunternehmen hat den Anspruch auf Zugang zum neu geschaffenen Netz. Somit können Sie bei ihrem Anbieter bleiben. Voraussetzung ist, dass ihr Anbieter einen Vertrag mit dem ausbauenden Unternehmen abschließt.

Muss ich mich anschließen lassen?

Es besteht kein Zwang zum Anschluss.

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Fax: 05702 822-198
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Kreis Minden-Lübbecke Andreas Holsmölle
Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung
Portastraße 13
32423 Minden
Telefon: 0571 807-23160
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