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Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

Als übergeordnetes Planungs- und Steuerungselement dienen sogenannte integrierte Entwicklungskonzepte. Im Entwicklungskonzept werden Ziele und Maßnahmen für einzelne Ortschaften, aber auch für Gesamtstadt, formuliert. Integriert bedeutet, dass in die Erarbeitung der Entwicklungskonzepte alle relevanten Themen der Stadt- und Dorfentwicklung betrachtet werden.  In die Bearbeitung fließen sowohl soziale, wirtschaftliche, ökologische als auch kulturelle und touristische Belange mit ein. Hieraus ergeben sich übergeordnete Leitziele für die künftige Entwicklung der Ortschaften, der Kernorte und für die Gesamtstadt Petershagen.

Im Jahr 2017 wurde unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) für die gesamte Stadt Petershagen mit allen 29 Ortschaften erarbeitet. Im Endbericht sind eine Vielzahl an Maßnahmen- und Entwicklungsvorschläge formuliert worden, die nun zukünftig umgesetzt werden sollen.

Das IKEK setzt sich aus mehreren Berichtsteilen zusammen. Bestandteil des IKEK ist auch der Städtebauliche Fachbeitrag für die beiden zentralen Kernorte Petershagen und Lahde. Die beiden Kernorte wurden gesondert betrachtet, da sie sich aufgrund ihrer Größe, Einwohnerzahl, Infrastrukturen und Funktionen deutlichen von den anderen Ortschaften abheben.

Das IKEK mit dem Städtebauliche Fachbeitrag wurden abschließend durch den Rat der Stadt Petershagen in der Sitzung am 30.11.2017 als die zentrale Handlungsgrundlage für die Entwicklung der Stadt Petershagen beschlossen.

Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

Die Bürgerinnen und Bürger haben sich im Erstellungsprozess des IKEK stark eingebracht. Im Ergebnis sind für die 27 kleinere Ortschaften eine Vielzahl an Maßnahmen formuliert worden, die nun in die Umsetzung gebracht werden sollen. Ziel aller Maßnahmen ist die langfristige Verbesserung der Lebenssituation in den Ortschaften und Stärkung der dörflichen Strukturen und ehrenamtlichen Engagements.

Ziele des IKEK für die Ortschaften sind

  • nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlagen, die auf den drei Feldern Ökologie, Ökonomie und Soziales entwickelt werden müssen
  • Erhalt und Verbesserung der Identität der Orte
  • Verbesserung der kommunalen und regionalen Vernetzung.

Im Zuge des Entstehungsprozesses wurden sieben Stadtteilwerkstätten gegründet. In diesen Einheiten finden sich drei bis sechs Ortsteile wieder, für die jeweils stadtteilübergreifende Ziele entwickelt wurden. Darüber hinaus wurden hier die einzelnen Maßnahmen und Projekte der einzelnen Ortschaften weiterentwickelt. Auch nach der Fertigstellung des Konzeptes finden sich die Ortschaften in den Stadtteilwerkstätten zusammen, um über die weiteren Entwicklungen zu beraten und diese Plattform als Austausch zwischen den Ortschaften zu nutzen.

Umsetzungsprozess

Im Angesicht der nur beschränkt vorhandenen finanziellen Möglichkeiten der Stadt Petershagen, können die Maßnahmen aus dem IKEK nur in Zusammenarbeit mit den aktiven Bürgerinnen und Bürgern und mit zusätzlichen Fördermittel aus dem NRW-Landesprogramm "Ländlicher Raum 2014 - 2020" umgesetzt werden.

Der Umsetzungsprozess ist bereits in 2018 gestartet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Städtebaulicher Fachbeitrag

Im städtebaulichen Fachbeitrag wurden für die Kernorte Petershagen und Lahde die folgenden Ziele formuliert:

  • Sicherung und Ergänzung der vorhandenen Infrastrukturen
  • Aufwertung, Gestaltung und Attraktivierung des öffentlichen Raumes und des Stadtbildes
  • Zuführen von Nachnutzungen für leerstehende Gebäude
  • Stabilisierung der Einwohnerzahl
  • Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Wie können diese Ziele erreicht werden?

Um diese Ziele zu erreichen wurdein dem städtebaulichen Fachbeitrag eine Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen formuliert. Diese Maßnahmen sollen in einem kontinuierlichen Prozess in den folgenden Jahren umgesetzt werden.

Für die Umsetzung der Maßnahmen wird neben dem Einsatz von personellen Kapazitäten bei der Stadt Petershagen, der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und aller relevanten Akteure vor Ort vor allem auch ein hohes Maß an finanziellen Aufwendungen notwendig. Daher dient der städtebauliche Fachbeitrag auch als Grundlage für die Fördermittelakquise. Ein entsprechender Förderantrag zur anteiligen Refinanzierung der Maßnahmen wurde zum Jahresende 2017 bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht.

Zum Jahresende 2018 erfolgte die Aufnahme der beide in dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Die Aufnahme in dem Programm ermöglicht in Zeiten knapper Haushaltskassen, durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln, die Realisierung von unterschiedlichen Maßnahmen, die ohne eine Refinanzierung nicht durchgeführt werden könnten.

Die Erstellung des städtebaulichen Fachbeitrages wurde ebenfalls durch Zuwendungen aus der Städtebauförderung refinanziert.

Planungsraum

Der städtebauliche Fachbeitrag bezieht sich auf die beiden nach § 142 Baugesetzbuch festgelegten Sanierungsgebiete „Ortskern Petershagen“ und „Lahde Nord“ (s. Abbildung).


Umsetzungsprozess

Der Umsetzungsprozess soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 starten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Die Maßnahmen werden gefördert durch:




Kontakt

Karina Sendler
Raum: 38, Lahde
Bauverwaltung
Bahnhofstraße 63
32469 Petershagen
Telefon: 05702 822-227
Fax: 05702 822-298
E-Mail oder Kontaktformular
Lisa Rast
Raum: 38, Lahde
Bauverwaltung
Bahnhofstraße 63
32469 Petershagen
Telefon: 05702 822-229
Fax: 05702 822-298
E-Mail oder Kontaktformular

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